| Programm | Hamburg | Anreise | Mitfahrbörse |
| Seit Drucklegung des Flyers pdf-Format, benötigt Acrobat Reader) haben sich einige kleinere Änderungen im Programm ergeben, die im folgenden mit NEU gekennzeichnet sind. Das aktuelle Tagungsprogramm kann zudem hier als word-Datei heruntergeladen werden. Hinter blauen Titeln verbergen sich Links zu Literaturhinweisen. Diese finden Sie im übrigen auch unter Downloads. |
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Freitag, 18. Mai 2001 |
| Auftakt | ||
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| 15.00 / 15.30 Uhr | Hafenrundgang/Stadtrundgänge | |||
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Rundgang "Frauenarbeit im Hamburger Hafen":
Treffpunkt:15.00 Uhr Speicher am Fischmarkt oder 14.15 Uhr Foyer im Flügelbau ESA West Rundgänge "Jüdisches Leben im Grindel", "Lesbisches Leben an Hammonias Ufern"; Treffpunkt: 15.30 Uhr Foyer im Flügelbau West |
Anmeldung ist erforderlich, Unkostenbeitrag für Studentinnen/Referendarinnen/Geringverdienerinnen 10,-DM, für Berufstätige 15,-DM. | |||
| 18.00 Uhr | Abendessen
Universität Hamburg, Flügelbau ESA West |
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| 19.30 Uhr | Begrüßung und Grußwort | Krista Sager 2. Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg |
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Eröffnungsveranstaltung |
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Realität von Frauen in Nachkriegsgebieten
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Dr. Monika Hauser Medica mondiale e.V. |
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| AG-Block I | 9.00 – 10.30 Uhr | |||
| Nr. | Titel | Referentin | ||
| 1 |
Gender Mainstreaming - Zauberwort, Verwaltungspraxis
oder feministische Perspektive ?
Gleichstellungspolitik und Recht gegen Diskriminierung haben oft nicht die erhofften Erfolge gezeigt. Das führt zu Resignation, Abkehr vom Recht,Pragmatismus oder Verbesserungsversuchen.In der internationalen Zusammenarbeit, Europa und nun auch Deutschland gibt es nun ein neues Mittel: Gender Mainstreaming.In der Veranstaltung wird das Konzept erläutert und zur Diskussion gestellt. Ist Gender Mainstreaming der Ausverkauf oder die konsequente Fortführung feministischer Rechtspolitik? |
PD Dr.Susanne
Baer,LLM
Hochschulassistentin,Berlin |
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| 2 |
Existenzgründung Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Rechtsanwältinnen, die beabsichtigen, sich selbständig zu machen, als auch an Rechtsanwältinnen, die ExistenzgründerInnen beraten wollen. Themen sind u.a.: Konzept, Standort, Finanzierung, Rechtsform, Sozietät, Bürogemeinschaft, Rechtsgebiete, usw. |
Seyran Ates RAin,Berlin |
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| 3 |
Entschädigung für Zwangsarbeiterinnen
Zwangsarbeit lohnt sich! Zur Entsorgung der Lohnansprüche der NS-SklavenarbeiterInnen durch das Gesetz über die Stiftung "Erinnerung,Verantwortung und Zukunft". |
Gabriele Heinecke
RAin,Hamburg |
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| 4 |
Parteiliches Strafrecht
Diskutiert werden soll in dieser AG,ob/wie sich Strafverteidigung und Nebenklage vereinbaren läßt und warum Frauen - eher - eine Abwehr gegen eine Tätigkeit im strafrechtlichen Bereich haben. |
Anne Mayer
RAin,Bochum |
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| 5 |
Frauenspezifische Asylgründe -
Tendenzen in der Harmonisierung des Asylrechts in der EU
Uneingeschränkte und allumfassende Anwendung der Genfer Flüchtlingskonvention versus Strategien zur strikten Begrenzung von Migration und sog. "Flüchtlingsströmen"- bleiben Frauen auf der Strecke? |
Regina Kalthegener
RAin,Berlin |
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| 6 |
Familienlastenausgleich Die Vorschläge und Gesetzentwürfe zur Weiterentwicklung des Familienleistungsausgleichs nehmen infolge des Bundesverfassungsgerichtsbeschlusses vom November 1998 nun konkrete Gestalt an. Umstritten sind nicht nur die gesellschaftspolitischen Zielsetzungen, sondern auch die verfassungsrechtlichen Vorgaben. Zum aktuellen Stand und einiges zu den Hintergründen. |
Dr.
Franziska Vollmer
Referentin BMFSFJ,Berlin |
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| 7 |
Bestialische Gehilfinnen. Politologische Fragen zur
Repräsentation weiblicher NS-"Täterschaft" in den Hamburger
Ravensbrück-Prozessen 1946 -1948
In dieser AG soll die "Täterschaft"von Frauen, die NS-Kriegsverbrechen begingen, im vergangenheitspolitischen Kontext diskutiert werden. Zur Debatte steht die Funktion von Feminitäts-Stereotypen im Diskurs um Schuld und Verantwortung. |
MA Anette Kretzer
Politikwissenschaftlerin,Hamburg |
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| 8 |
Gleichstellungspolitik ohne Normalarbeitsverhältnis Mit Frauenquoten und Gleichstellungsplänen knüpfte Gleichstellungspolitik im Erwerbsbereich bisher stark an das Normalarbeitsverhältnis an. Dabei ist dieses Normalarbeitsverhältnis von seiner Grundstruktur her eigentlich selber geschlechtsdiskriminierend. Wenn sog. Arbeitskraftunternehmertum statt oder neben dem Normalarbeitsverhältnis zur neuen Leitmaxime von Erwerbstätigkeit würde, wie könnte und sollte Gleichstellungspolitik darauf reagieren? |
Prof.Dr.Sibylle Raasch Hamburg |
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| 9 |
Die soziale Konstruktion der Soldatin - zeitgeschichtliche und
aktuelle Aspekte
Der Beitrag beschäftigt sich mit den kulturellen Legitimationen der Inklusion / Exklusion von Frauen im Militär. |
PH Dr.Christine Eifler,
Sozialwissenschaftlerin, Bremen |
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| NEU 9A |
Chancen und Risiken für Frauen im türkischen Familienrecht
Welche Chancen und Risiken das neue türkische Familienrecht aus Sicht der Frauen birgt, wird von einer in Istanbul praktizierenden Anwältin erörtert und mit praktischen Fallbeispielen illustriert. |
Nurdan Güvenci
RAin, Istanbul |
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| AG-Block II |
11.00 - 12.30 Uhr |
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| 10 |
Weiblichkeit als vertraglicher Nachteil Im Vortrag wird anhand verschiedener Beispiele gezeigt, daß das Schuldvertragsrecht weiblich konnotierten Eigenschaften regelmäßig die rechtliche Relevanz abspricht und gleichzeitig männlich konnotierte Eigenschaften und Verhaltensmuster zum normativen Masstab erhebt. |
Dr.Susan Emmenegger RAin, Villars-sur-Glâne |
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| 11 |
Frausein allein ist nicht genug Organisation, Struktur, Diskussionen, politische Eingrenzung der Mandatsauswahl, Vertretung von Männern. |
Undine Weyers, RAin,
Berlin; Christina Clemm, RAin,Berlin |
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| 12 |
Zwischen Widerstreit und Integration -Zur Verstaatlichung
von Lesbenpolitik |
Lena
Laps Sozialwissenschaftlerin, Bochum |
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| 13 |
Frauen im Strafrecht der DDR
Anhand einer Analyse von Strafurteilen, die in den Jahren 1968 - 1989 gegen Frauen wegen der Begehung eines Tötungsdeliktes ergangen sind, soll diskutiert werden, inwieweit und in welchem Ausmaß auch in den Gerichtssälen der DDR - neben der Verletzung von Strafrechtsnormen - die Übertretungen von Geschlechtsrollenerwartungen zur Verhandlung standen |
Christine Siegrot Lehrbeauftragte für Strafrecht und Kriminologie, Hamburg |
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| 14 |
Neues Recht - neue Glück?
Nach langem Tauziehen in die verschiedensten Richtungen ist das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG)auf dem besten Weg, in Kraft zu treten. Gegenstand der AG soll daher nicht das Ob, sondern das Wie der geschaffenen Regelungen sein mit dem Ziel, Antworten zu finden auf Fragen wie: Was bringt's? Wem bringt's was? Bringt's das? |
Andrea Erbslöh RiVG,Berlin |
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| 15 |
Wer bestimmt über das Internet? Netiquette,ICANN-Wahl,
UDRP und andere Merkwürdigkeiten Das Internet hat militärische Wurzeln, ist in der Wissenschaftswelt groß geworden und wurde dann von der Wirtschaft als Marketinginstrument entdeckt. In der Veranstaltung soll daher untersucht werden, wie und durch wen in diesem Medium Entscheidungen getroffen und Regeln aufgestellt werden. |
Marion Ehmann, LLM
RAin, Düsseldorf |
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| 16 |
Frauenstrafvollzug - kein Thema für Feministinnen ? |
entfällt | ||
| NEU 16 A |
Arbeitsrecht und betriebliche Gleichstellungspolitik Kann das Arbeitsrecht Instrument zur Gleichstellung / Gleichberechtigung in den Betrieben der Privatwirtschaft sein? Wie kann mit Hilfe des Arbeitsrechts betriebliche Gleichstellungspolitik unterstützt werden? In der AG werden die bestehenden arbeitsrechtlichen Instrumente und Normen einschließlich neuerer Entwicklungen wie das Teilzeit- und Befristungsgesetz sowie die Debatte um ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft unter die Lupe genommen. |
Dr. Eva Kocher
HWP Hamburg |
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| 17 |
Rentenreform 2000 - Eine Mogelpackung für Frauen?
Die aktuelle Rentenreform wird als Jahrhundertreform für Frauen gepriesen - vor allem von Frauen aus der Regierungskoalition. Die Frauenverbände hingegen laufen Sturm. Was ist aus Frauensicht nun wirklich dran an der Reform? In der Veranstaltung sollen die tatsächlichen Auswirkungen auf versicherte Frauen und Rentnerinnen kritisch überprüft werden. |
neue Referentin:
Dr. Christine Fuchsloch RiSG, Berlin |
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| 18 |
Supervision und Coaching Was ist Supervision und Coaching? Wo kann Supervision und Coaching im juristischen Alltag und bei der persönlihcen Karriereplanung von Juristinnen hilfreich sein? |
Katrin Samulowitz Dipl.-Soz.Päd. und Supervisorin/Coach, Scheeßel |
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| NEU 19 |
"Prostitutionsgesetz"
Diskussionsrunde zum Thema Prostitution: Diskussion der verschiedenen Gesetzesentwürfe. Vorbild Niederlande oder Schweden ? Prostitution als normaler Beruf ? |
Renate Augstein, Ministerialrätin BMFSFJ Berlin Moderation: Prof. Dr. Dagmar Oberlies, Frankfurt/M. |
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| NEU 20 |
Chancen und Risiken für Frauen im türkischen Familienrecht
Welche Chancen und Risiken das neue türkische Familienrecht aus Sicht der Frauen birgt, wird von einer in Istanbul praktizierenden Anwältin erörtert und mit praktischen Fallbeispielen illustriert. |
Nurdan Güvenci
RAin, Istanbul |
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Foren 14.00 - 16.30 Uhr Podiumsbeiträge oder Vorträge mit Diskussion |
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Forum I: Feministische Rechtstheorie: Freiheit oder Verwirrung ? |
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Die Dekonstruktion der Identitäten
- Befreiung von überkommenen Weiblichkeitsvorstellungen oder Verwirrung der Geschlechter?
Moderne feministische Theorien wie der Dekonstruktivismus und die critical race theory beschäftigen sich mit den Identitäten der Geschlechter. Ihre Erkenntnis: Diskriminierung findet in hochkomplexen Strukturen statt, die um so komplizierter zu durchschauen sind,je mehr Persönlichkeitsmerkmale dabei betrachtet werden. Eine gemeinsame Identität aller Frauen mit einer gemeinschaftlichen Vorstellung von Weiblichkeit und ähnlichen Diskriminierungserfahrungen gibt es nicht. Denn nicht nur wegen ihres Geschlechts werden Menschen unterschiedlich behandelt, sondern zum Beispiel auch wegen ihrer Hautfarbe, ihres Bildungsgrades oder ihrer sexuellen Orientierung. In dem Forum soll es um die Frage gehen, welchen Beitrag diese Theorien zu einer feministischen Rechtswissenschaft leisten können. Kommt den Frauen womöglich unter ihrem Einfluß das Gefühl der Gemeinsamkeit abhanden,das sie als Gruppe erst politisch handlungsfähig macht? Oder ist eben dieses Gefühl der Gemeinsamkeit nur eine Illusion, die die Frauenbewegung daran hindert, mit ihren Anliegen in breitere Gesellschaftsschichten vorzudringen? |
Wiebke Hennig, LLM, Referendarin, Berlin; Dr.Imke Sommer,
Mitarbeiterin beim Senator für Finanzen Bremen;
Moderation: PD Dr.Susanne Baer, LLM, Hochschulassistentin, Berlin |
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Forum II: Gewaltschutzgesetz und begleitende Maßnahmen |
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Neue Entwicklungen im Bereich häusliche Gewalt Einführung zum aktuellen Stand in Deutschland; Austausch und Diskussion mit Expertinnen aus Deutschland und Österreich; Über- legungen und Vorschläge für die praktische Umsetzung in Deutschland, z.B.Fortbildung. |
Heike Herold, Sozialarbeiterin, Rostock; Rosa Logar, Diplomsozialarbeiterin, Wien;
Ursula Falkenstein, Polizeibeamtin;
Moderation: Dr.Birgit Schweikert, Referentin BMFSFJ, Berlin |
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Forum III: Reproduktionsmedizin |
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Schneller, schöner, klüger - mit immer weniger Frau?
Eine zentrale Forderung der neuen Frauenbewegung war und ist die Selbstbestimmung von Frauen über ihren Körper. Dabei wurde dieser Begriff "Selbstbestimmung" schon früh in der feministischen Bewegung problematisiert. In der Kritik stehen vor allem die Orientierung am (bürgerlichen) Eigentumsverhältnis am eigenen Körper und das sich dadurch selbst Zur-Ware-Machen. Einen kritischen Blick verdient nach wie vor auch das allein individualistische Verständnis von Selbstbestimmung. Das Forum wird auch die aktuelle Gesetzesdiskussion beleuchten: was erlaubt das Embryonenschutzgesetz? Was ist (noch) verboten? Wird das EschG durch ein Fortpflanzungsmedizingesetz ersetzt? Was plant die Bundesregierung mit neuer Ministerin im Bereich Reproduktionstechnologien? Ein Thema, zu dem der feministische Juristinnentag schon seit 1985 immer wieder Stellung bezogen hat und das uns offensichtlich auch weiterhin beschäftigen muß. |
Malin Bode, RAin, Bochum; PD Dr.Kathrin Braun, Politikwissenschaftlerin, Hannover; Prof.Dr.Theresia Degener, Bochum; Dr.Elke Mildenberger, Wiss.Assistentin, Düsseldorf | |
Forum IV: Gewalt - Gleichheit - Gerechtigkeit |
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Das Rechts- und Politikverständnis von Frauen in der Nachkriegsgeschichte. |
Dr. Barbara Degen, wiss. Mitarbeiterin, Bonn; Prof. Dr. Sibylla Flügge, Frankfurt | |
| Zukunftswerkstatt 17.00-18.30 | |||
| Blicke in die Zukunft - Projekte im Gespräch | |||
| Nach knapp zwanzig Jahren feministischer Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik stellt sich die Frage nach der Zukunft feministischen Rechts aus heutiger Sicht. Wohin führt unsere bisherige Arbeit? Was läßt sich verbessern, intensivieren, bündeln? Wohin wollen wir? Eine Vorstellung altbekannter, aber auch weniger vertrauter Projekte bietet die Möglichkeit, sich über bestehende Strukturen und Initiativen zu informieren und soll gleichzeitig eine Diskussion über Notwendigkeit und Schwierigkeiten alter und neuer Projekte eröffnen. Dabei wird zu berücksichtigen sein, welche politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen es aus feministischer Sicht zu diskutieren gilt, welche Entwicklungen zu berücksichtigen sind und welche Strukturen eine effektive Umsetzung feministischen Rechts in Rechtstheorie, Rechtspraxis und Rechtsdogmatik ermöglichen. |
Feministisches Rechtsinstitut Bonn (Dr.Barbara Degen), STREIT
(Dagmar Oberlies), Feministischer Juristinnentag (Dr.Anna Hochreuter),
Münchener Frauenrechtsschule (Dr.Lilli Kurowski), Feministische
Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (PD Dr.
Susanne Baer, LLM), Pro Schweizerisches Feministisches Rechtsinstitut-FRI
(Lic.Iur.Zita Küng),
Moderation: Ulrike Spangenberg, Zita Küng |
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Buffet und Kulturabendprogramm |
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18.30 Uhr Umtrunk zum 18jährigen Bestehen der STREIT
19.30 Uhr Kulturprogramm im Haus Amanda - deutsch-ausländische Begegnungsstätte. Amandastr. 58, HH-Sternschanze Abendbuffet und Tanzstunde "La Salsa Differente". Danach Tanzveranstaltung mit - aber nicht nur - Salsa, DJ Cecilia u.a. |
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Austausch-AGs
10.00 - 11.30 Uhr |
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Pause: 11.30 - 11.45 Uhr
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Abschlußplenum: 11.45 - 14.00 Uhr |
| Beim Abschlußplenum gibt es kurze Berichte aus den AGs und Foren, werden die angekündigten Resolutionen diskutiert und ggfs. beschlossen und wird - besonders wichtig - die Vorbereitungsgruppe für den nächsten feministischen Juristinnentag gekürt. Die diesjährige Vorbereitungsgruppe freut sich übrigens sehr, wenn sich mögliche Kandidatinnen schon frühzeitig melden ... |