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| AG-Block I | 9.00 – 10.30 Uhr | |||
| Nr. | Titel | Referentin | ||
| 1 |
Kein Versorgungsausgleich für DDR-Geschiedene
In der DDR gab es bei Scheidung keinen Versorgungsausgleich, er wurde in den neuen Bundesländern erst 1992 eingeführt. Es gibt hier etwa 400.000 bis 600.000 geschiedene Frauen, die wegen ihrer familiären Situation keine ausreichenden eigenen Rentenansprüche erwirtschaften konnten und jetzt an oder unter der Armutsgrenze leben. Literatur: Bürgel/Klattenhof: "Zur rentenrechtlichen Stellung vor 1992 geschiedener Frauen in den neuen Bundesländern", FuR Nr. 3/1993 |
Christel Trinius,
Typografin, Leipzig Sabine Heinke, Ri AG, Bremen |
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| 2 |
Gleichberechtigung und Arbeitsrecht in Europa Ein Überblick über die Rechtsprechung des EuGH und deren Auswirkung auf das deutsche Arbeitsrecht (® Studentinnen) |
Pelin Ögüt, wiss. MAin, Uni Bremen | ||
| 3 |
Sexuelle Folter in der Türkei und Kurdistan
Strafverfolgung staatlicher Täter, Probleme von und Hilfe für geflohene Opfer (u.a. Vorstellung des Istanbuler Projektes "Juristische Hilfe für sexuell gefolterte Frauen") (® RAinnen, Richterinnen / Asylbereich) |
Jutta Hermanns, Assessorin, Berlin | ||
| 4 |
Zivile Konfliktbewältigung |
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Die heilige Dreifaltigkeit: unmittelbare, mittelbare und strukturelle Diskriminierung
Darstellung und Diskussion auf der Grundlage der Ergebnisse des Forschungsprojektes "Rechtliche Hindernisse auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Frauen" – Diskriminierungstatbestände in der BRD und anderen europ. Staaten, Methoden und Probleme der Projektdurchführung, aktuelle Rechtslage in der BRD, künftiger Handlungsbedarf in Praxis und Forschung |
Dr. LLM Konstanze Plett, wiss. Referentin Britta Haltermann, RAin, beide Bremen |
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| 6 |
"Und was machst Du? – Ich studiere Jura – Das hätte ich ja NIE gedacht!" Dir kommt dieser Gesprächsfetzen durchaus bekannt vor? Wieweit beeinflußt das Studium das eigene Denken und Handeln trotz eines feministischen Ansatzes? (® Diskussionsangebot für Studentinnen) |
BA Sabine Ambros, Regensburg | ||
| 7 |
Mit Kind und Kegel – Lesben und die Reproduktions- und Gentechnologien Mit Blick auf die Diskussionen der 80er Jahre soll der aktuelle Trend von Lesben, sich ein Kind (auch) mittels des reproduktionstechnologischen Angebots zu verschaffen, auf politischer Ebene hinterfragt werden |
Rita Kronauer, Frauenarchiv ausZeiten,
Bochum |
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| 8 |
Intersexuelle, Geschlecht und Eugenik: Zur unheilvollen Kooperation zwischen Medizin und Justiz Von Intersexuellen wird heute sowohl eine Emanzipation der Justiz von der Medizin gefordert als auch in der Konsequenz die Streichung der Begrifflichkeit "Geschlecht" Internetlink: Arbeitsgruppe gegen Gewalt in der Pädiatrie und Gynäkologie |
Michel Reiter, Bremen | ||
| 9 |
Frauen als Erblasserinnen und Stifterinnen Feministische Rechtspolitik beschäftigt sich meist mit Armut, die bekanntlich weiblich ist. Was aber hat sie den Frauen zu bieten, die ihr kleines oder großes Vermögen nicht nur innerhalb der Familie weitergeben wollen? Eine Kultur des Förderns und Stiftens zugunsten von Frauenprojekten zu fördern und über geeignete Wege zu informieren ist Sinn dieser AG |
Susanne Pötz-Neuburger,RAin, Hamburg | ||
| 10 |
Reform der Familienbesteuerung Zusammenfassende Erläuterung der jüngsten Reformen, Vorstellung und Interpretation, deren verfassungsrechtliche Grundlagen, Stand der Diskussion in Wissenschaft und Politik |
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| 11 | Erfahrungen mit der Wende bei der Umstellung von Ost- auf Westrecht |
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| AG-Block II |
11.00 - 12.30 Uhr |
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| 12 |
Güterrecht im europäischen Vergleich |
Prof. Dr. Katharina Boele-Woelki, Utrecht | ||
| 13 |
Alterssicherung und Geschlechterregimes im europäischen Vergleich Beispiele: Frankreich (das berufsorientierte Familienmodell), Schweden (das Gleichstellungsmodell), Deutschland (das Ein-Ernährer-Modell) (® Studentinnen) |
Dr. phil. Mechthild Veil, Frankfurt/Main | ||
| 14 |
Frauenrechte in Europa – Neue Impulse durch den EU-Menschenrechtsbericht und die geplante EU-Grundrechts-Charta? |
Inge Gerstberger, Referentin (Bundestag), Bonn/Berlin | ||
| 15 |
Trabajo? Si pero con dignidad! Arbeit? JA, aber mit Würde! Dies kennzeichnet den Standpunkt vieler zentralamerikanischer Frauen(-organisationen) zu der Existenz von Maquilas und freien Exportzonen, Codes of Ethic, "saubere Kleidung". Kampagnen als Politikform einer verantwortungsvollen Zivilgesellschaft in Zeiten der neoliberalen Globalisierung – ein möglicher feministischer (juristischer) Umgang? |
Viola Bölscher, Guatemala | ||
| 16 |
(Anti-)Feminismus von Studium bis Wissenschaft?! Feministische Rechtskritik konzentrierte sich auf die Ausgrenzung von Frauen – Ausgrenzung geht aber nicht nur von den "Anderen" aus, sondern sie funktioniert auch unter- und gegeneinander. Also – müssen wir Ausgrenzung neu denken? Wie gehen wir Juristinnen mit unseren Privilegien um? Wo steht der Feminismus? Und ist feministische Rechtswissenschaft ein Weg, um weiter zu kommen? (® Studentinnen und Lehrende) |
Dr. Susanne Baer, HU Berlin, LL.M. | ||
| 17 |
Gesund durch Rot-Grün? Die Gesundheitsreform 2000 und ihre Auswirkungen auf Frauen – der aktuelle Stand und Möglichkeit von Alternativen aus feministischer Sicht |
Sonja Mühlenbruch, Corinna Grühn, beide Bremen | ||
| 18 |
Ehe light für Lesben- Bonbon oder Seifenblase?
In dieser AG werden die neusten Entwürfe, insbesondere der Gesetzentwurf zur eingetragenen Partnerschaft, vorgestellt und auf ihre praktische Relevanz geprüft. Literatur: Rohentwurf des Gesetzes auf Homepage LSVD Internetlink: www.lsvd.de/recht/ |
Irene Schmitt, RAin, München / Michaela Verweyen, RAin, Köln | ||
| 19 |
Das neue VerbraucherInnen-Insolvenzrecht Literatur: Messner, O. und Hofmann, K., "Endlich schuldenfrei – der Weg in die Restschuldbefreiung" dtv-Beck, 1998 |
Karin Bartsch, Bremen | ||
| 20 |
Der Täter-Opfer-Ausgleich – Theorie und Praxis einer Glaubensrichtung Darstellung und Bewertung der aktuellen Gesetzeslage und Rechtsprechung, der Diskussion um fachliche Standards und des TOA in gewaltbelasteten Beziehungen Internetlink: www.toa-servicebuero.de (Stichwort: Standards) |
Prof. Dr. Dagmar Oberlies, Frankfurt/M. | ||
| 21 |
Internet zwischen Zensur und Meinungsfreiheit – was darf, kann und soll? Unerwünschte Inhalte im Netz – Wer definiert sie? Was kann unerwünscht sein? Welche Lösungsansätze aus juristischer und praktischer Sicht gibt es? Und wie gehen wir als Feministinnen mit dem Problem um? (Internet-Grundkenntnisse erwünscht) Internetlinks: www.fitug.de (Stichworte: (Selbst-)Kontrolle, Zensur o.ä.); Electronic Frontier Foundation www.eff.org Mediendienstestaatsvertrag www.iid.de/iukdg/mdstv.html Text des § 5 Teledienstegesetz www.online-recht.de/vorges.html |
Marion Ehmann, RAin, Düsseldorf | ||
| 22 | Prekäre Beschäftigungsverhältnisse |
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| 22 a | Umsetzung der Frauenrechte im Bereich des Arbeits-, Familien- und Mietrechts in Russland | Ljudmilla Jachontowa (Genderinstitut St. Petersburg) | ||
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Foren 14.00 - 16.45 Uhr Podiumsbeiträge oder Vorträge mit Diskussion / Pause nach Festlegung der Teilnehmerinnen |
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Forum I: Frauenrechte und Globalisierung |
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Frauenpolitik auf internationaler Ebene - Vorstellung des CEDAW-Abkommens ("Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau") und dessen Verwaltung – Thesen zur Frauenpolitik auf internationaler Ebene Literatur: Text des Abkommens in BGBl. 1985 II, 648 Internetlinks: www.un.org; www.unhchr.ch/tbs/doc.nsf |
Dr. Anna Hochreuter, Juristin im Auswärtigen Amt, Bochum | |
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Globalisierung als Chance internationaler Frauenpolitik? So wenig wie die Globalisierung ein eindimensionaler Prozeß ist und die Frauen dieser Welt eine einheitliche Interessengruppe sind, so wenig gibt es auf diese Frage eine einfache Antwort. Ausloten läßt sich aber wohl, unter welchen Bedingungen Globalisierung welche Chancen und welche Risiken für wen mit sich bringt. Literatur: Wichterich, Christa :" Die globalisierte Frau", Reinbek 1998 Internetlinks: www.glow-boell.de |
Dr. Uta Ruppert, Uni Gießen | |
Forum II: Frauenhandel in Europa |
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Probleme der Nebenklagevertretung |
Claudia Burgsmüller, RAin, Wiesbaden | |
Das Hamburger Modell |
Katja Habermann, RAin, Hamburg | |
Erfahrungen der NGO´s in Prag und Warschau |
Bärbel Butterweck, Potsdam | |
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Zahlreiche Frauen aus osteuropäischen Staaten arbeiten seit Öffnung der Grenzen in der BRD als Prostituierte - ergreifen sie eine Chance oder sind sie Opfer von Gewalt? Was ist zu tun?
Literatur: Dokumentation "Europäische Strategien zur Prävention und Bekämpfung des Frauenhandels" Senat Berlin 1999 (® RAinnen, NGO’s) |
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Forum III: Frauenförderung in der Privatwirtschaft |
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Geplantes Gleichstellungsgesetz in der Privatwirtschaft – von der Schwierigkeit, Utopien zu regeln Wohin geht der Trend? Wieviel Regelung ist notwendig, brauchbar und durchsetzbar? Unterschiedliche Akzeptanz in Ost und West? Literatur: "Erfolgreich in die Chefetagen – Anforderungen an ein Gleichberechtigungsgesetz für die Privatwirtschaft", Hrsg. Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 1999 |
Dr. Barbara Degen, Bonn | |
Frauenfördermaßnahmen Erfahrungen aus Sachsen-Anhalt, insbesondere mit der Koppelung öffentlicher Aufträge an Frauenförderung (® Juristinnen im öff. Dienst bzw. Unternehmensführungen) |
Elke Plöger, Staatssekretärin a.D. | |
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Doppel-AGs Doppel-AG I: Frauen als Täterinnen |
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| 14.00 - 15.15 Uhr | |||
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Mandantin - Täterin – Gegnerin Wenn die eigene Mandantin (auch) Täterin körperlicher oder sexueller Gewalt ist, wenn die Nebenklageanwältin mit einer Täterin auf der Anklagebank konfrontiert ist, wenn die Grenzen zwischen Opfer und Täterin sich auflösen – was löst das bei uns aus und wie können wir professionell damit umgehen? |
Jutta Lossen, RAin, Bonn | |
| 15.30 - 16.45 Uhr | |||
| 24 |
Frauen als Täterinnen rassistischer Gewalt Verdrängung, Vermeidung, Dekontextualisierung, Trivialisierung, Schuldgefühle, Nutznießung, Ausgrenzung, Verstrickungen im beruflichen Alltag?! Sensibilisierung für rassistische Einstellungen und Verhaltensweisen Literatur: Hooks, Bell: "Black Looks"; Rommelspacher, Birgit: "Dominanzkultur"; Uremovic, Olga (Hrsg.): "Frauen zwischen Grenzen" (® RAinnen) |
Brigitte Hausinger, Dipl.-Supervisorin, Dipl.-Sozialpädagogin, Regensburg | |
| Doppel-AG II: Freiheit | |||
| 14.00 - 15.15 Uhr | |||
| 25 |
Neostrukturalistisch-feministische Gedanken zum Streit um das Kopftuch – Praktische Erprobung einer Theorie Die Frage, in welchen Situationen muslimische Frauen unsanktioniert in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen dürfen, ist Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Die neostrukturalistische-feministische Rechtstheorie untersucht die symbolische Ordnung unserer Gesellschaft und liefert Analysekriterien, die in der Kopftuchdiskussion eine Stellungnahme außerhalb der pauschalen Antworten "Sie darf" oder "Sie darf nicht" ermöglichen. |
Dr. Imke Sommer, Bremen | |
| 15.30 - 16.45 Uhr | |||
| 26 |
Freiheit, die wir meinen Frei von welchen Zwängen? Wie wichtig ist Freiheit für uns? Wie sieht heute FrauenFreiheit aus? Wie könnte sie künftig aussehen? |
Malin Bode, RAin, Bochum | |
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Geschichtswerkstatt |
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| 14.00 - 15.15 Uhr | |||
| Erfahrungsberichte Ost: Juristinnen in der DDR und nach der Wende | Bettina Meinhard, RAin, Leipzig / Bettina Leetz, Richterin AG, Potsdam | ||
| 15.30 - 16.45 Uhr | |||
| Erfahrungsberichte West: Juristinnen in der BRD von der Studentenbewegung bis zum Feministischen Juristinnentag | Susanne Pötz-Neuburger, RAin, Hamburg / Alexandra Goy, RAin, Berlin | ||
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Plenum: 17.00 - 18.30 Uhr |
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"Generationenkonflikt? Gegenseitige Erwartungen auf dem Feministischen Juristinnentag" Mütter-Töchter-Konflikt, Gönnen können, Konkurrenz zwischen Frauen, Verbotene Terrains, erlaubte Privatheit, Dogmatismus versus Beliebigkeit; Oder was ist eine Feministin? |
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Kulturabendprogramm: ab 19.00 Uhr |
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Abendbuffet und musikalisches Kabarett mit Caspar & Bianca in der Moritzbastei |
| Austausch-AG | Studentinnen |
| Austausch-AG | Frauen in Institutionen |
| Austausch-AG | Rechtsanwältinnen |
| Austausch-AG | Lehrende |
| Austausch-AG | Frauen in der Wirtschaft |
| Sonder-AG | Vernetzungsstrategien insbesondere Internet, der Feministische Juristinnentag im Internet, wollen wir das und wie? |
Pause: 10.30 - 10.45 Uhr